Künstlerduo ASYNCRHOME | "DIRECT CONTACT" (Entwurf), 2023

Installation als größtes Werk

OSTRALE Biennale O23 Dresden - kammer_flimmern

Zum 14. Mal organisiert die OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst ihre internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste in Dresden und die die Stiftung Kunst und Musik für Dresden unterstützt bereits zum siebten Mal.

Der Mensch bewegt sich stets in einer Sphäre zwischen Wirklichkeit und Illusion – wie auch die Kunst. Welche Wahrnehmungen spiegelt uns die kreative Unruhe der zeitgenössischen Kunst wider? Welche Möglichkeiten für eine zukunftsfähige Gemeinschaft werden diskutiert? Zeigen uns die Bausteine, die wir vielleicht entdecken, was uns spaltet oder was uns eint? Kunstwerke als einzelne Spuren erweitern unser Spektrum des Erfahrungswissens. Sie können uns helfen, besser zu verstehen. Kreativität als Ressource wächst bei intensivem Gebrauch, anstatt zu schwinden – das kann nur ein Mehrwert sein.

Installation "DIRECT CONTACT"

Die Stiftung Kunst und Musik für Dresden unterstützt die Präsentation des größten Werkes der OSTRALE Biennale O23, die Arbeit "DIRECT CONTACT" (ca. 156 m²) des Kunstduos Asynchrome. Die Installation wurde im Rahmen eines Artist in Residence-Programmes eigens für die OSTRALE Biennale O23 entwickelt und konnte durch die Förderung realisiert werden.

Marleen Leitner und Michael Schitnig vom Kunstduo Asynchrome beschäftigen sich über das Medium der Zeichnung mit dem "Individuum im Zeitalter des Überwachungskapitalismus". Der aktuelle Fokus liegt auf dem Körper in der sich schnell entwickelnden Welt des digitalen Zeitalters. Mit dem weithin sichtbaren Werk an der Fassade der robotron-Kantine soll auch deren Wandel zum Kunstort sichtbar gemacht werden.

Martina de Maizière, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kunst und Musik für Dresden:

"Die Entscheidung, die OSTRALE Biennale erneut in der robotron-Kantine zu zeigen, rückt diesen besonderen Ort einmal mehr in unser Bewusstsein. Mit der spektakulären Arbeit an der Fassade des Gebäudes, die auch ein gewisses Geheimnis in sich bergen wird, soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass dies ein Ort für die zeitgenössische bildende Kunst mitten in unserer Stadt ist. Wir freuen uns, dass wir hierfür eine maßgebliche Unterstützung leisten können."

 

Die künstlerische Arbeit sollte auf die GEH8 als Produktions- und Präsentationsort für Kunst und Kultur fokussieren und im neu entstandenen öffentlichen Stadtraum gut wahrnehmbar  

Künstler:innen:

Künstlerduo ASYNCHROME (Marleen Leitner & Michael Schitnig, Graz/Wien)

Laufzeit der Biennale:

10. Juni bis 01. Oktober 2023

robotron-Kantine, Dresden

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Künstlerduo ASYNCRHOME
"DIRECT CONTACT" (Entwurf), 2023
Blaurock Medienkommunikation
Martina de Maizière • Marleen Leitner • Andrea Hilger
Stiftung Kunst & Musik für Dresden
"DIRECT CONTACT" (Ansicht), 2023
Stiftung Kunst & Musik für Dresden
Tobias Blaurock • Andrea Hilger • Marleen Leitner • Martina de Maizière
Blaurock Medienkommunikation
Martina de Maizière • Marleen Leitner
Stiftung Kunst & Musik für Dresden
"DIRECT CONTACT" (Aufbau), 2023
Stiftung Kunst & Musik für Dresden
Martina de Maizière • Andrea Hilger
Stiftung Kunst & Musik für Dresden
Friedbert Damm • Martina de Maizière

Über die OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst Dresden

M. Wesely | VG Bild-Kunst, Bonn

Die OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst ist als gemeinnütziger Verein der Träger und die Plattform für die OSTRALE Biennale sowie die Basis für die jährlichen Artist in Residence-Programme, kleineren Ausstellungsreihen, Videoformaten zwischen den Biennalen und den Bildungsprogrammen OSTRALE.lab und OSTRALE.kontrovers. Die OSTRALE Biennale ist die drittgrößte internationale Ausstellung für zeitgenössische Künste in Deutschland die seit 2017 zweijährig in den Sommermonaten stattfindet, bis 2016 jährlich.

Als Raumpionier öffnet die OSTRALE Biennale leerstehende Industrie- oder Kulturbrachen. Die Ausstellung wird 2023 erneut im Herzen Dresdens präsentiert werden - in der robotron-Kantine. Das Gebäude ist ein Zeitzeugnis der Ostmoderne und ein oft übersehener Teil der Architektur- und Sozialgeschichte der Stadt Dresden.

ostrale.de

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