Stiftung Kunst & Musik für Dresden beschließt 2 Förderprojekte

Ray Stonada

Als unabhängiger Kulturförderer bündelt die Stiftung bürgerschaftliches Engagement für Musik, zeitgenössische Kunst und kulturelle Bildung in Dresden und fungiert damit als Initiator vielfältiger künstlerischer Impulse.

Der Stiftungsvorstand hat entschieden, durch eine Förderung des Konzertes "LAYERS - Music meets the Art of Gerhard Richter" das junge Komponist:innen-Bündnis Acantun Kollektiv zu unterstützen. Anlässlich des 90. Geburtstags des bildenden Künstlers Gerhard Richter entstehen sechs neuen Kompositionen unterschiedlichster musikalischer Stilrichtungen. Diese werden erstmals gemeinsam mit Sinfonietta Dresden unter der Leitung der Dirigentin Katharina Dickopf im Lichthof des Albertinums zur Uraufführung gebracht. Die verschiedenen musikalischen Sprachen eines jeden Komponisten und jeder Komponistin prägen einen jeweils etwas anderen Ansatz im Dialog mit Richters Bildern.

Ebenfalls gefördert wird der Beitrag des US-amerikanischen Künstlers Asad Raza im Rahmen des Ausstellungs- und Lehrprojektes "Down to Earth. Kunst und Bodenwissenschaften im Dialog" der Kustodie der TU Dresden. Gemeinsam mit den Künstlerinnen Betty Beier, Anne Carnein und Veronika Pfaffinger wurde der international bekannte zeitgenössische Künstler Asad Raza eingeladen, sich mit dem globalen Thema Boden als Naturkörper und Umweltmedium auseinanderzusetzen. Zu sehen sein werden Razas Projekte "Root sequence. Electric Company" in der Universitätsgalerie und eine Installation aus Neo-Soil sowie Filmen in der Galerie Ursula Walter.

Martina de Maizière, Vorstandsvorsitzende Stiftung Kunst & Musik für Dresden:

"Als Förderer unterstützen wir sehr gerne die Ausstellung "Down to Earth". Die Auseinandersetzung mit der sich verändernden Umwelt bewegt uns alle, und dies in der künstlerischen Installation "Root sequence. Electric Company“ umgesetzt zu sehen, wird ein interessanter Beitrag sein. Wir freuen uns auf die wissenschaftliche wie künstlerische Auseinandersetzung von Asad Raza, die im Anschluss an die Ausstellung dann dauerhaft auf dem Gelände der TU Dresden zu sehen sein wird."

 

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