"Bohème 2020"

Copyright Oliver Killig/Dresdner Musikfestspiele

Die Stiftung förderte das spartenübergreifende Kunstprojekt "Bohème 2020" bei den Dresdner Musikfestspielen 2014. Im Rahmen dieses Projektes besetzten acht junge Künstler verschiedener Nationalitäten mit einem selbstkuratierten Programm Räume für Spontaneität innerhalb des Festivals und entdeckten neue Quellen künstlerischer Inspiration im 21. Jahrhundert. Die Abschlusspräsentation fand am 3. Juni 2014 in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen statt.

"Die Idee der ›Bohème 2020‹ kam mir vor Jahren und entwickelte sich selbständig weiter. Ich suchte nach neuen Wegen, die Förderung junger Künstler voranzubringen und da wurde mir klar, was für eine Chance für junge begabte und motivierte Musiker, Tänzer, Schauspieler oder bildende Künstler darin besteht, dass während des Festivals ein internationales kulturbegeistertes Publikum und viele etablierte Künstler aus aller Welt zusammentreffen. Unsere 'Bohème 2020' befindet sich somit im Herz des Festivalbetriebs: Ihre Mitglieder können viele faszinierende Performer persönlich kennenlernen und so ein Netzwerk aufbauen, gleichzeitig können sie aber auch Kontakt zu unseren Besuchern finden - besonders über neue Medien wie Facebook oder Twitter. Wir helfen Ihnen mit unserem Team, ihre Ideen zu verwirklichen und spontane Aufführungen, sei es im öffentlichen Raum oder auf den Bühnen des Festivals, zu organisieren. Sie wiederum inspirieren auch uns und das Festival, sie zeigen uns möglicherweise neue Wege und bauen mit ihrer kreativen Energie eine weitere, ungewöhnliche Dimension zu unserem Programm. Besonders wichtig erscheint mir der Austausch der Künste untereinander, diesem Aspekt verdankt unser neues Projekt nun den romantischen Namen 'Bohème 2020'." Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele

Die Architektur der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen eröffnete den Künstlern offene Welten für vernetzte Prozesse und schaffte einen Raum für zukunftsweisende Impulse, in dem sich mit der "Bohème 2020" einmal mehr auch außergewöhnliche kreative Projekte im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele entwickeln konnten.

"Die "Bohème 2020" hat spartenübergreifende sowie junge künstlerische Perspektiven in unsere Stadt gebracht," so Oberbürgermeisterin und Stiftungsratsvorsitzende Helma Orosz.

"Unsere gemeinnützige Stiftung versteht sich als unabhängiger Förderer, der verschiedene Akteure und Perspektiven für die Weiterentwicklung zeitgenössischer Kunst in Dresden zusammenführen kann", so Martina de Maizière, Vorstand der Stiftung. "Wir freuen uns, dass die Dresdner Musikfestspiele mit der "Bohème 2020" ein Vorhaben auf die Beine gestellt haben, dem wir mit dieser Zielsetzung zur Seite stehen konnten."

Der "Bohème 2020" gehörten folgende Künstler an:

  • Musik: Caroline Goulding, Boston
  • Komposition: Raquel García Tomás, Barcelona
  • Video: Tung-Yen Chou, Taipeh
  • Bildende Kunst: Judith Michael, Dresden
  • Darstellende Kunst: Altamasch Noor und Carolin Wedler, Hamburg
  • Literatur: Theresa Hahl, Bochum
  • Tanz: Marita Matzk, Dresden

 

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/sendung401810_letter-M_zc-6932cf5d_zs-dea15b49.html

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